|
Du meinst, es gibt so vieles, was unsere Zweifel nährt, da sei es schwer zu glauben? Glauben heißt nicht , etwas für wahr halten, was andere sagen. Glauben - ist ein Tätigkeitswort. Du kannst z.B. lange über das Schwimmen diskutieren: ... Wasser ist nass, ein Stein schwimmt auch nicht, man kann nicht übers Wasser gehen, Menschen können ertrinken... Und du kannst ins Wasser gehen - langsam - und spüren. Du wirst spüren, dass Wasser dich trägt, wenn du dich entspannst und leichte Schwimmbewegungen machst. Du wirst erfahren, was du vermeiden kannst, um nicht unterzugehen. Du wirst sogar erleben, dass du selbst unter Wasser schwimmen und wie du wieder auftauchen kannst. So kannst du auch lange darüber diskutieren, ob es Gott gibt. Selbst wenn du behauptest, dass es Gott gibt, das bedeutet noch nicht zu glauben. Wenn du erfahren willst, wie es ist, zu glauben, dann tu es. Das wichtigste ist: Trau dir selbst. Und dann mach dich auf und sammle Erfahrungen! Geh in Gottesdienste - und spüre, was du fühlst. Lies in der Bibel - mit wachem Verstand und mit dem Herzen. Sage Gott, was dir auf dem Herzen liegt - und öffne dich für seine Antwort. Engagiere dich für ein gutes Ziel - z.B. bei einer Umweltschutzgruppe. Du brauchst nicht deine Zweifel überwinden, sondern allein deine Trägheit. Schau dich nach Menschen um, die mit dir Erfahrungen sammeln wollen. Frag nach einem, der dir Hilfestellung gibt. Und fang einfach an: Gott zu vertrauen, die Hoffnung in dir zu nähren und Gott aufzusuchen, da wo er dir begegnet.
|
|
 |